FORSCHUNGSRAKETE
Höhenforschungsraketen bieten höherwertige und länger anhaltende Mikrogravitationsbedingungen als beispielsweise Flugzeuge. Mit Höhenforschungsraketen werden die Experimente quasi senkrecht in die Höhe geschossen - die Flugbahn ist im Prinzip dieselbe wie bei einem senkrecht in die Höhe geworfenen Balls. Beim Herunterfallen wird der Flugkörper von einem Fallschirm sanft abgebremst. Mikrogravitation herrscht bereits während sich die Rakete nach oben bewegt. Vom Boden aus können die Experimente via Telescience und Teleoperation gesteuert werden.
Höhenforschungsraketen gibt es in unterschiedlichen Größen und damit für unterschiedliche Anforderungen. Zum ESA-Programm gehören die beiden deutschen Höhenforschungsraketen TEXUS und Mini-TEXUS, die deutsch-schwedische MAXUS-Rakete und die schwedische MASER.
Schwerelosigkeitszeit:
6 min (TEXUS / MASER) - 12 min (MAXUS )
Qualität der Schwerelosigkeit:
10-3 g
Verfügbarkeit:
ca. alle 2 Jahre
Versuchsdurchführung:
automatisch