MEDIZINISCH-PHYSIOLOGISCHE UND
PSYCHOLOGISCHE PROBLEME DES
MENSCHEN IM ALL


Bei Planung, Konstruktion und Durchführung von Missionen ins All ist mit folgenden medizinisch-physiologischen Problemen aus heutiger Sicht zu rechnen: Abnahme der Leistungsfähigkeit des Herz-Kreislauf-Systems, Immunsystems, des Muskel- und Knochensystem (Knochenabbau). Darüber hinaus u.a. Verlust von Appetit (Anorexia), Übelkeit (Space motion sickness), Erschöpfung, Schlaflosigkeit, Dehydration, trockene, entzündete Haut, Kopfschmerzen, Barotraumauta (EVA, „bends“), chemische bedingte Lungenentzündungen durch ausgiebige, lang andauernde extravehikuläre Aktivitäten (EVA), sensorische Missempfindungen, Seborrhoe, allergische Reaktionen, Pilzinfektionen, dentale Erkrankungen bis hin zur Inhalation von Fremdkörpern. Zu den psychologischen Problemen, die besonders bei Langzeitflügen ins All auftreten können, zählen: Abnahme der Konzentrationsfähigkeit, psychische Instabilität, herabgesetzte Belastbarkeit der Astronauten/Kosmonauten (Asthenia, Stress, Angst, Gereiztheit, Depression etc.). Das ganze Spektrum der möglichen Probleme vermutlich noch gar nicht erfasst ist.
 

GoSpace Industrielle Forschung in Schwerelosigkeit